Ivan Lefkovits
»Wie kann ich das alles beschreiben?«, fragt Peter Lebovic zu Beginn seiner »Erinnerungen aus dem längsten Jahr meines Lebens«, das ihn 1944 nach Auschwitz, ins Warschauer Ghetto und nach Dachau führte. »Wie kann man Hunger, Demütigung, Schläge, Angst, Schmutz, all die Grausamkeiten, die ganze Atmosphäre schildern?«
15 Überlebende des Holocaust erinnern sich in diesem Projekt an ihre Zeit in deutschen Konzentrationslagern, an ihr Überleben, ihr Weiterleben in der Schweiz und anderswo, jeder und jede für sich, die eigene Geschichte und doch gemeinsam.
Entstanden ist eine einzigartige Dokumentation der letzten Zeugen des Holocaust.
Die Umschläge der 15 Hefte hat Gerhard Richter mit Ausschnitten aus seinen »Birkenau«-Bildern gestaltet.
Ivan Lefkovits
Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts hatte sich das Basler Institut für Immunologie zu einem der grössten - und sicherlich prominentesten - immunologischen Institute der Welt entwickelt, seine schlanke Struktur war höchst erfolgreich, und die Qualität der Forschung und sein Ruf blieben während der drei Jahrzehnte seines Bestehens hervorragend.
Dieses Buch beschreibt die Geschichte des Instituts von seiner Entstehung und der Grundsteinlegung 1969 durch das Pharmaunternehmen Roche bis hin zum Triumph von drei.
Nobelpreisen (1984 und 1987) für Niels K. Jerne, Georges Köhler und Susumu Tonegawa. Kann all dies so dargestellt werden, dass der Laie es versteht und der Wissenschaftler es genießen kann?
In der Tat gelingt es dem Buch, sich auf das einzustimmen, was Studenten, fortgeschrittene Forscher und Wissenschaftler, Historiker, politische Entscheidungsträger und Philanthropen gleichermaßen fasziniert. Das Geburtsbuch enthüllt viele Aspekte des Lebens des Instituts und beschreibt auch alle seine Forschungen und Errungenschaften. Immunologen jeden Niveaus, vom Anfänger bis zum alten Hasen, werden in dieser Geschichte etwas finden, das sie interessiert, und einige Leser werden sogar die riesige Datenbank (Dokumente, Bilder und Filme) nutzen, die über Hunderte von OR-Codes mit dem Buch verbunden ist.
Elisabeth Sommer-Lefkovits
Es handelt sich um eine erschütternde und ergreifende Erinnerung an das Überleben während des Holocaust. In einer lebhaften und sehr persönlichen Erzählweise schildert Lefkovits ihre Erfahrungen als junges Mädchen, das die Gräueltaten von Auschwitz-Birkenau erdulden musste. Das Buch beleuchtet nicht nur das unvorstellbare Leid des Lebens in einem Konzentrationslager, sondern hebt auch Momente menschlicher Verbundenheit, Widerstandskraft und den Überlebenswillen hervor.


